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DARIAH-DE III (03/16-02/19)

DARIAH-DE III (Laufzeit: 03/16-02/19)

Projektkoordination

Kooperationspartner

  • 19 nationale Kooperationspartner aus Geistes- und Kulturwissenschaften sowie Informationstechnologie, darunter Universitäten, Bibliotheken, Rechenzentren, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Akademien der Wissenschaften, sowie ein kommerzieller Partner, arbeiten zurzeit zusammen im DARIAH-DE-Konsortium.

Förderung

Laufzeit

  • 01.03.2016-28.02.2019

Projektorganisation

 

Die Arbeiten in DARIAH-DE wurden in Projekt-Clustern organisiert und gliederten sich nach Themenbereichen bzw. Arbeitsschwerpunkten. Im Folgenden finden Sie eine kurze Übersicht über die damaligen Cluster.


Cluster 1: Wissenschaftliche Begleitforschung

Cluster 1 leistete die wissenschaftliche Begleitforschung zu DARIAH-DE. Es analysierte die in DARIAH-DE bereitgestellten Dienste und Tools in Bezug auf ihre Usability und Sichtbarkeit in der Community und erfasste, in welchem Maße die fachwissenschaftlichen Bedürfnisse der kultur- und geisteswissenschaftlichen Forschung bereits umgesetzt wurd und wo noch Potenzial zur Entwicklung bestand. Weiterhin stand es in Kontakt mit anderen Infrastrukturprojekten, um Synergien herzustellen und Parallelentwicklungen zu vermeiden. Im internationalen Kontext leitete Cluster 1 das DARIAH-EU Virtual Competence Center 4 (VCC4) und war zuständig für die Bereiche Advocacy, Impact und Outreach.

 

Cluster 2: eInfrastruktur

Ziel der Arbeit in Cluster 2 war es, die technischen Voraussetzungen zu schaffen und zu erhalten, um Dienste innerhalb von DARIAH-DE stetig und zuverlässig zu betreiben. Dafür war es zum einen notwendig, die weiterhin bestehenden und neu entwickelten Dienste und Werkzeuge in den Service Lifecycle einzubinden, und zum anderen, ein Accounting für die innerhalb von DARIAH-DE angebotenen Dienste zu ermöglichen. Damit sollte sowohl die Grundlage für die geplante flexible Abrechnung der Dienste (Billing) als auch für eine zuverlässige Bedarfs- und Ressourcenplanung in DARIAH-DE geschaffen werden.

 

Cluster 3: Institutionalisierung von DARIAH-DE und Aufbau des DARIAH-DE Coordination-Office

Cluster 3 verfolgte das Ziel, DARIAH-DE zu institutionalisieren, um die bisherige Projektstruktur in eine dauerhafte Organisationsstruktur zu überführen. Zentraler Baustein war das nach wie vor bestehende DARIAH-DE Coordination Office (DCO-DE), das aus einer Geschäftsstelle und der DARIAH-DE eInfrastructure Service Unit (DeISU) besteht. Es koordiniert seit seiner Gründung am 26. April 2017 den Betrieb der digitalen Forschungsinfrastruktur auf administrativer, inhaltlicher (Integration der Forschung) und technischer Ebene. Das Coordination Office vermittelt Anfragen zu allen Themen, technologischen Komponenten und Angeboten der Forschungsinfrastruktur. Es repräsentiert DARIAH-DE in den Fachcommunitys, gegenüber Fachverbänden in den Geistes- und Kulturwissenschaften und koordiniert die Zusammenarbeit mit DARIAH-EU.

 

Cluster 4: Wissenschaftliche Sammlungen

Cluster 4 unterstützte GeisteswissenschaftlerInnen beim Aufbau von wissenschaftlichen Sammlungen und beim Umgang mit digitalen Forschungsdaten. Im Fokus standen hierbei Interoperabilität, Schnittstellen, Daten- und Metadatenstandards, die Etablierung, Nutzung und Integration von kontrollierten Vokabularen / Normdaten sowie der Aufbau und Betrieb einer Collection Registry für Forschungsdaten. Ein besonderer Schwerpunkt lag hierbei auf der Konzeption, Entwicklung und dem Aufbau eines Forschungsdaten-Repositoriums. Ein weiteres Aufgabengebiet war die Verbesserung der Sichtbarkeit und Nachnutzung von Forschungsdatensammlungen.

 

Cluster 5: Quantitative Datenanalyse

Cluster 5 befasste sich mit der Erschließung, Weiterentwicklung und Vermittlung relevanter methodologischer Kompetenzen, die es ermöglichen, digitale Verfahren und Werkzeuge zur Analyse und Darstellung großer geisteswissenschaftlicher Forschungsdatenbestände einzusetzen. Im Fokus dieser Anstrengungen standen dabei drei beispielhafte Use Cases aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Forschungsgebieten. Neben der Entwicklung und Beschreibung quantitativer Analysemethoden in drei unterschiedlichen Anwendungsfällen, war es Aufgabe des Clusters, geeignete Lehrmaterialien zum Thema in Form von Tutorials und einer kommentierten Bibliographie bereitzustellen und Veranstaltungen zur Dissemination der Forschungsergebnisse auszurichten.

 

Cluster 6: Annotieren, analysieren, visualisieren

Cluster 6 widmete sich den Verfahren des fachwissenschaftlichen (digitalen) Annotierens in den geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Im Zentrum standen dabei die Applikationen und Publikationen, die state-of-the-art-Methoden beschreiben und Empfehlungen für innovative Ansätze aussprechen. Dem Cluster angesiedelt waren verschiedene Anwendungsfälle der beteiligten Partner, in denen es um die Annotation eines breiten Spektrums von Objekten ging (z. B. Texte, Bilder und Musik). Es bildete eine generische Grundlage für einen konzeptuellen Austausch mit der Fach-Community, der durch diverse Veranstaltungen und Medien unterstützt wurde. Die in den Anwendungsfällen und Veranstaltungen erzielten Ergebnisse wurden dokumentiert und in Schulungsmaterial überführt, um methodologische Fähigkeiten zu vermitteln und zur weiteren Anwendung dieser Verfahren in den Fachwissenschaften einzuladen.

 

Gremien

Hier finden Sie eine Aufführung der Gremien, die DARIAH-DE während der Projektphase unterstützten.

Wissenschaftlicher Beirat

Der Wissenschaftliche Beirat bestand aus WissenschaftlerInnen, IT-SpezialistInnen und InformationswissenschaftlerInnen unterschiedlichster Fachrichtungen und begleitete die Entwicklung von DARIAH-DE. Das Gremium hatte die Aufgabe den Projekt- und Entwicklungsverlauf kritisch zu diskutieren und den Aufbau einer digitalen Forschungsinfrastruktur strategisch und inhaltlich zu begleiten.

Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats

  • Prof. Dr. Christian Bischof (TU Darmstadt, Leitung Hochschulrechenzentrum)
  • Prof. Dr. Thomas Bürger (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden)
  • Prof. Dr. Elisabeth Burr (Universität Leipzig, Französische / frankophone und italienische Sprachwissenschaft)
  • Dr. Gabriele Buschmeier (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)
  • Prof. Dr. Ortwin Dally (Deutsches Archäologisches Institut, Rom)
  • Prof. Dr. Gudrun Gersmann (Universität zu Köln, Historisches Institut)
  • Prof. Dr. Günther Görz (Universität Erlangen, Institut für Informatik)
  • Prof. Dr. Thomas Gloning (Universität Gießen, Zentrum für Medien und Interaktivität)
  • Petra Hätscher (Universität Konstanz, Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum)
  • Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Ernest W.B. Hess-Lüttich (Universität Bern, Institut für Germanistik)
  • Prof. Dr. Reinhold Kliegl (Universität Potsdam, Department Psychologie)
  • Dr. Peter Leinen (Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt, Leiter Informationstechnik)
  • Prof. Dr. Peter Matussek (Universität Siegen, Medienwissenschaftliches Seminar)
  • Prof. Dr. Wolfgang Nagel (TU Dresden, Direktion Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen)
  • Prof. Dr. Gudrun Oevel (Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT), Universität Paderborn)
  • Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Andreas Rauber (Technische Universität Wien, Information & Software Engineering Group)
  • Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Robert Sablatnig (Technische Universität Wien, Institut für rechnergestützte Automation)
  • Frank Scholze (Karlsruher Institut für Technologie, Direktion Bibliothek)
  • Prof. Dr. Manfred Stede (Universität Potsdam, Angewandte Computerlinguistik)
  • Ass.-Prof. Mag. Dr. Johannes Hubert Stigler (Universität Graz, Zentrum für Informationsmodellierung in den Geisteswissenschaften)
  • Prof. Dr. Angelika Storrer (Universität Mannheim, Lehrstuhl für Germanistische Linguistik, Seminar für Deutsche Philologie)
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Gernot Wilhelm (Universität Würzburg, Lehrstuhl für Altorientalistik (im Ruhestand)

Gäste (Förderer)

  • Dr. Maria Böhme (PT-DLR-Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften für das Bundesministerium für Bildung und Forschung)
  • Dr. Henning Krüger (Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen)

Treffen

  1. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats am 14.09.2012 in Göttingen
  2. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats am 09.09.2013 in Göttingen
  3. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats am 12.09.2014 in Würzburg
  4. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats am 19.02.2016 in Göttingen
  5. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats am 10.03.2017 in Würzburg
  6. Sitzung des Wissenschaftlichen Beirats am 20.09.2017 in Darmstadt

 

Technical Advisory Board

Das Technical Advisory Board begleitete die Entwicklung der technischen Infrastruktur der Projekte CLARIN-D und DARIAH-DE. Dieses internationale Gremium war mit sechs IT-SpezialistInnen besetzt, die die (Weiter-) Entwicklung der technischen Komponenten der Forschungsinfrastruktur förderten.

Mitglieder des Technical Advisory Board

  • Prof. Dr. Jonas Beskov (KTH Stockholm)
  • Prof. Dr. Carol Goble (University of Manchester, School of Computer Science)
  • Prof. Dr. Jan Hajic (Karls-Universität Prag, Computer Science School)
  • Prof. Eduard Hovy (Carnegie Mellon University)
  • Dr. Michael Lautenschlager (Deutsches Klimarechenzentrum)
  • Dr. Peter Leinen (Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt, Leiter Informationstechnik)
  • Prof. Dr. Margareta Hellström (ICOS Carbon Portal staff member)
  • Dr. Karlheinz Mörth (Österreichische Akademie der Wissenschaften)
  • Prof. Dr. Wolfgang Nagel (TU Dresden, Direktor Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechner)
  • Prof. Dr.-Ing. Sabine Roller (Uni Siegen, Leiterin des Zentrums für Informations- und Medientechnologie)
  • Prof. Dr. Gerhard Schneider (Rechenzentrum der Universität Freiburg)
  • Dr. Toma Tasovac (Digital Humanities Center Belgrade)
  • Dr. Melissa Terras (University College London, Centre for Digital Humanities)
  • Prof. Dr. Claire Warwick (University College London, Department of Information Studies)

Treffen

Folgende Treffen haben stattgefunden:

  1. Sitzung des TAB, 10. April 2013
  2. Sitzung des TAB, 17. Februar 2015
  3. Sitzung des TAB, 16. Februar 2018

Stakeholdergremium „Wissenschaftliche Sammlungen“

Das Stakeholdergremium „Wissenschaftliche Sammlungen“ ist eine Arbeitsgruppe, die durch DARIAH-DE ins Leben gerufen wurde und eine Brücke zwischen dem digitalen Forschungsinfrastrukturprojekt und den potentiellen NutzerInnen bildet.

Das Gremium setzt sich aus VertreterInnen unterschiedlicher geistes- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen zusammen. Diese unterscheiden sich nicht nur im Hinblick auf ihren fachlichen Hintergrund voneinander, sondern auch in Bezug auf die jeweils repräsentierten EinzelforscherInnen, Forschungsinfrastrukturen oder Forschungs- bzw. Gedächtnisinstitutionen. Neben Bibliotheken, Archiven und Museen gehören dazu Universitäten, Akademien und andere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Das Gremium wurde bereits in der zweiten Phase von DARIAH-DE einberufen. Einen Rückblick auf die vergangene Arbeit und einen diskurshaften Überblick der relevanten Themen leistet ein im Dezember 2016 erschienener Beitrag:

In der dritten Phase hat sich das Gremium vor allem mit der Digitalisierung von kulturellem Erbe als Grundlage für digitale Forschung beschäftigt. Der daraus hervorgegangene Beitrag erschien im April 2018:

Beteiligte Institutionen und Personen

  •     Dr. Sonja Asal (Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel)
  •     Prof. Dr. Kai-Christian Bruhn (Fachhochschule Mainz)
  •     Fabian Cremer ((Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland)
  •     Aline Deicke (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)
  •     Dr. Ralf Forster (Filmmuseum Potsdam)
  •     Prof. Dr. Gudrun Gersmann (Universität zu Köln)
  •     Dr. Alexander Geyken (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)
  •     Prof. Dr. Nikolai Grube (Universität Bonn)
  •     Gregor Horstkemper (Bayerische Staatsbibliothek München)
  •     Prof. Dr. Martin Huber (Universität Bayreuth)
  •     Dr. Michael Kaiser (Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland)
  •     Dr. Roland S. Kamzelak (Deutsches Literaturarchiv Marbach)
  •     Dr. Regina Keyler (Universitätsarchiv Tübingen)
  •     Lisa Klaffki (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel)
  •     PD Dr. Ingo Kottsieper (Akademie der Wissenschaften zu Göttingen)
  •     Dr. Beata Mache (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)
  •     Prof. Dr. Gerald Maier (Landesarchiv Baden-Württemberg)
  •     Hanna-Lena Meiners (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)
  •     Anna Neovesky (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)
  •     Prof. Dr. Heike Neuroth (Fachhochschule Potsdam)
  •     Prof. Dr. Stefan Schmunk (Hochschule Darmstadt – University of Applied Science)
  •     Prof. Torsten Schrade (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)
  •     Prof. Dr. Thomas Stäcker (Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt)
  •     Dipl.-Sozwiss. Ralf Stockmann (Staatsbibliothek zu Berlin)
  •     Dr. Cornelia Weber (Hermann von Helmholtz - Zentrum für Kulturtechnik)
  •     John Hendrik Weitzmann (Creative Commons Deutschland)
  •     Dr. Thomas Werneke (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)
  •     Thorsten Wübbena (Universität Frankfurt am Main / DFK Paris)

Treffen

Folgende Treffen haben bereits stattgefunden:

  • 11. September 2017, Kunsthistorisches Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • 22. Mai 2017, Herzog August Bibliothek, Wolfenbüttel
  • 02. Dezember 2016, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin
  • 23. August 2016, Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
  • 23. November 2015, Deutsches Archäologisches Institut, Berlin
  • 29. Juni 2015, WikiMedia Deutschland (Arbeitsgruppentreffen)
  • 02. März 2015, Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik / Humboldt-Universität zu Berlin
  • 17. Oktober 2014, Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
  • 23. Juli 2014, Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

Dokumentation der Ergebnisse der Treffen des Stakeholdergremiums „Wissenschaftliche Sammlungen“