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Die DARIAH-DE Betriebskooperation

Die DARIAH-DE Betriebskooperation

 

Die DARIAH-DE Betriebskooperation besteht aus 16 Betriebskooperationspartnern mit unterschiedlichem geisteswissenschaftlichen und technischem Hintergrund. Dazu zählen Universitäten, Bibliotheken, Rechenzentren, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Akademien der Wissenschaften und kommerzielle Partner. Zusätzlich zu den hier benannten Betriebspartnern und den ehemaligen Partnern wächst das Netzwerk über assoziierte Partnerprojekte permanent. Diese nutzen Angebote von DARIAH oder entwickeln diese im Rahmen ihrer eigenen Forschungsschwerpunkte weiter. Auch sind darunter einige, die über nationale/internationale Initiativen (z.B. NeDiMAH) oder über die DARIAH-Infrastruktur nutzende Vorhaben wie beispielsweise EHRI und CENDARI mit DARIAH-DE verbunden sind.

 

Forschungsverbund_Tabelle

Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz betreut den größten Anteil geisteswissenschaftlicher Forschungsvorhaben am Akademienprogramm. Durch die erfolgreiche Einrichtung ihrer Forschungsabteilung „Digitale Akademie“ trägt sie dem digitalen Wandel in Gesellschaft und Wissenschaft schon seit Jahren in besonderem Maße Rechnung.

Mitglieder des Teams der Digitalen Akademie sind darüber hinaus aktiv an der Mitarbeit im DARIAH-DE Stakeholder-Gremium „Wissenschaftliche Sammlungen“ beteiligt. Die in DARIAH-DE gebündelten Dienste und Technologien sind in zunehmenden Maße attraktiv für die spezifischen Anwendungskontexte in den Langzeitvorhaben der Akademie. Immer mehr Projekte der Mainzer Akademie setzen daher unter Begleitung der Digitalen Akademie auf Komponenten der DARIAH-DE Infrastruktur (bspw. Geobrowser, virtuelle Maschinen, PID Service etc.).

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist mit ihren rund 30 wissenschaftlichen Projekten – wie Wörterbuchprojekte, Editionen, Prosopographien und Bibliographien – die größte außeruniversitäre, geisteswissenschaftliche Forschungseinrichtung in der Region Berlin-Brandenburg. Ihre Tradition geht zurück bis zur Kurfürstlich Brandenburgischen Sozietät der Wissenschaften, die im Jahre 1700 auf Initiative von Gottfried Wilhelm Leibniz unter dem Kurfürsten Friedrich III. gegründet wurde.

Im Jahr 2001 wurde an der BBAW die Initiative „The Electronic Life Of The Academy“ (Telota) ins Leben gerufen. In dieser Initiative bündelt die Akademie ihre elektronischen Aktivitäten. Telota entwickelt Instrumente, mit denen die Akademie ihre Forschungsergebnisse digital erarbeiten, dokumentieren, präsentieren und archivieren kann. Seither sind verschiedene elektronische Werkzeuge für die geisteswissenschaftliche Forschungsarbeit und zahlreiche elektronische Präsentationen von Primärquellen, Digitalen Wörterbüchern, Digitalen Editionen und Prosopographien sowie anderen an der BBAW beheimateten Grundlagenwerken entstanden.

DAASI International GmbH

DAASI International, Experte für Open-Source-Technologien in den Bereichen Digital Humanties sowie Identity- und Access Management, ist ein Spin-off des Zentrums für Datenverarbeitung an der Universität Tübingen und wurde im Jahr 2000 gegründet.

DAASI International bietet ihren Kunden – hauptsächlich Hochschulen und öffentlichen Einrichtungen – Dienstleistungen zu Consulting, Entwicklung, Implementierung, Support sowie Schulungen für moderne IT-Technologien und benutzerfreundliche Anwendungen an. Die Firma unterhält enge Verbindungen mit dem DFN sowie mit deutschen und internationalen Forschungseinrichtungen und ist in verschiedenen nationalen und internationalen Arbeitsgruppen und Standardisierungsgremien aktiv (z.B. GGF/OGF, IETF, TERENA).

DAASI International arbeitete in mehreren Forschungsprojekten im Bereich Public-Key-Infrastructure und Grid-Computing als Konsortialpartner, so z.B. in den Projekten DFN-Directory-Kompetenzzentrum, PKI/LDAP, IVOM, GAP-SLC, TextGrid sowie in dem von der EU geförderten Projekt AARC. Bei TextGrid war DAASI International maßgeblich an der Konzeption und Entwicklung der Middleware und der Gridknoten beteiligt sowie an der Workflow- und der Authentifizierungs- und Autorisierungs-Infrastruktur.

In Bezug auf DARIAH-DE bringt DAASI International insbesondere die Erfahrungen sowohl im Aufbau von Shibboleth-Föderationen sowie von Infrastrukturen und Anwendungen zur Verwaltung von Informationsobjekten aus den Geisteswissenschaften (TextGrid) ein, als auch die ebenfalls dort erworbenen Kompetenzen in den Bereichen Ingest und Langzeitarchivierung.

Deutsches Archäologisches Institut

Das DAI ist die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Archäologie und der Altertumswissenschaften mit 19 Zweiganstalten im In- und Ausland sowie Forschungsprojekten auf allen fünf Kontinenten. Es ist als international tätige Forschungseinrichtung nachdrücklich an einer langfristigen Sicherung und Interoperabilität seiner Daten interessiert. Es verspricht sich von DARIAH-DE die Möglichkeit, archäologische und altertumswissenschaftliche Forschungsdaten in eine europäische Infrastruktur einbringen und dadurch verfügbar machen zu können.

Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen

Die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) ist eine gemeinsame Einrichtung der Georg-August-Universität Göttingen und der Max-Planck-Gesellschaft. Sie erfüllt die Funktion eines Rechen- und Kompetenzzentrums für die Max-Planck-Gesellschaft und des Hochschulrechenzentrums für die Universität Göttingen.

Die GWDG war und ist an verschiedenen Projekten mit Grid-Bezug als Konsortial-Partner (MediGrid, Services@MediGrid, DGSI) beteiligt und hatte bzw. hat die Konsortialleitung in den Projekten Instant-Grid und OptiNum-Grid. Die GWDG ist zudem Grid-Ressourcen-Zentrum für die D-Grid-Communities MediGrid, TextGrid, HEP-Grid und OptiNum-Grid.

Seit Anfang 2009 betreibt die GWDG im Auftrag der Max-Planck-Gesellschaft einen Service zur Erstellung und einen Resolver von Persistant Identifiers (PIDs). Diese Initiative mündete in ein gemeinsames europäisches Konsortium (European Persistant Identifier Consortium, EPIC), das die Bereitstellung dieser Services für die Wissenschaft in Europa zur Aufgabe hat.

Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Die 1572 gegründete Herzog August Bibliothek ist mit rund 12.000 mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften und rund 350.000 vor 1800 gedruckten Werken weltweit eine der größten Quellensammlungen zur frühen Neuzeit. Sie übernimmt nationalbibliothekarische Aufgaben im Erwerbungsprogramm der Sammlung Deutsche Drucke und im Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienen Drucke des 17. Jahrhunderts (VD17). Sie ist DFG Handschriftenzentrum und national wie international gefragtes Kompetenzzentrum für Alte Drucke und Bestandserhaltung. Neben der traditionellen Bibliothek mit Forschungsliteratur und einem umfassenden Dienstleistungsspektrum betreibt sie regeletatfinanziert ein Forschungsprogramm, ein Programm zu wissenschaftlichen Veranstaltungen und ein eigenes Stipendienprogramm mit spezieller Förderung der geisteswissenschaftlichen Spitzenforschung. Publikationen erscheinen im hauseigenen Verlag und werden in der Regel in Kommission beim Harrassowitz-Verlag veröffentlicht. Die Bibliothek engagiert sich darüber hinaus seit über 15 Jahren im Bereich der Digitalisierung und hat zahlreiche Digitalisierungs- und Forschungsprojekte im Bereich der Digital Humanities durchgeführt. Darunter national abgestimmte Projekte zur massenhaften Kulturgutdigitalisierung, von der internationalen Frühneuzeitforschung initiierte Spezialprojekte oder Projekte, die digitale Editionen zum Gegenstand haben. Mit der unlängst erfolgten Etablierung des Forschungsverbundes Marbach-Weimar-Wolfenbüttel sollen darüber hinaus die auf mittelalterliche und frühneuzeitliche Forschung ausgerichteten Schwerpunkte weiter ausgebaut und die Bibliothek als Forschungs- und Forschungsinfrastruktureinrichtung mit Blick auf die Entwicklungen in den Digital Humanities stärker profiliert werden.

Herder-Institut

Das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft (HI) in Marburg ist ein internationales, außeruniversitäres Zentrum der historischen Ostmitteleuropaforschung und Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz.

Das Herder-Institut betreibt, organisiert und unterstützt historische, kunst- und kulturwissenschaftliche Forschung zu Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien und der Slowakei sowie zur Region Kaliningrad. Im Zentrum steht dabei die Analyse der Wechselbeziehungen und Austauschprozesse in und mit Ostmitteleuropa vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf den Beziehungsgeflechten zum deutschsprachigen Raum. Ein weiteres Anliegen ist die vergleichende Betrachtung der Geschichte Ostmitteleuropas und seiner Nachbarregionen (vor allem Österreich, Ungarn, Weißrussland und die Ukraine) in einem gesamteuropäischen Vergleichskontext. Als Einrichtung der wissenschaftlichen Infrastruktur stellt das Herder-Institut Medien und Materialien für die historische Ostmitteleuropaforschung bereit.

Im Rahmen von DARIAH-DE bringt sich das Herder-Institut mit der Planung und Ausrichtung von Veranstaltungen sowie Beratungsangeboten zum Forschungsdatenmanagement ein.

Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz

Die interdisziplinären Forschungen des außeruniversitären Forschungsinstituts IEG fragen nach den integrierenden und antagonistischen Kräften in Religion und Politik, die den (geographischen) Kontinent und (kulturellen) Bedeutungszusammenhang ‚Europa‘ über die Jahrhunderte prägten.

Das IEG führt seine Kompetenzen in der wissenschaftlichen Theologie und Geschichtswissenschaft mit der Expertise weiterer historisch arbeitender Disziplinen über zahlreiche internationale Kooperationen zusammen.

Das IEG betreibt und begleitet intensiv die Ausbildung von NachwuchswissenschaftlerInnen in den historisch arbeitenden Geisteswissenschaften. Mit dem Verbund aus kollaborativer Forschung sieht sich das IEG der Zielstellung von DARIAH-DE kongenial verpflichtet.

Karlsruher Institut für Technologie

Das Karlsruhe Institut für Technologie ist als der Zusammenschluss des Forschungszentrum Karlsruhe (FZK) und der Universität Karlsruhe eine der größten Forschungseinrichtungen in Deutschland mit ca. 8.000 MitarbeiterInnen. Neben dem breiten Forschungsspektrum in „Energie“, „Klima und Umwelt“, „Schlüsseltechnologien“ und „Struktur der Materie“ erstellt KIT eine weite wissenschaftliche und technische Infrastruktur für die interdisziplinäre Forschung. Dies beinhaltet große wissenschaftliche Einrichtungen für interne als auch externe NutzerInnen, z.B. das Grid Computing Centre GridKa als nationales Tier 1 für die Teilchenphysik, KITs Beiträge zum internationalen Pierre Auger Labor für Astrophysik in Argentinien, das Karlsruhe Tritium Labor für das europäische Fusionsprogramm und die Synchrotron-Strahlungsquelle ANKA. Neu im Aufbau ist eine „Large Scale Data Facility“ (LSDF) mit dem Ziel, eines der wichtigsten Zentren für die Verarbeitung und nachhaltige Speicherung von großskaligen Experiment-, Observations-, und Messdaten in Europa zu werden. Der Fokus liegt auf der direkten Unterstützung von datenintensiven Experimenten und Applikationen mit Datendurchsätzen im mehrstelligen Terabyte-Bereich pro Tag. Im KIT beteiligen sich maßgeblich zwei Institute an der Einrichtung der LSDF: Das Steinbuch Center for Computing (SCC) an der Einrichtung und Bereitstellung der Infrastruktur und Dienste und das Institut für Prozessdatenverarbeitung und Elektronik (IPE) an der Datenorganisation, Softwareentwicklung und Anbindung von wissenschaftlichen Communities.

Max Weber Stiftung

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern sowie das gegenseitige Verständnis zwischen Deutschland und diesen Ländern. Zu diesem Zweck unterhält sie zehn Institute im Ausland, für die sie die elektronische Publikationsplattform perspectivia.net betreibt. Ziel von perspectivia.net ist die Intensivierung und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Kommunikation durch die Bereitstellung von Forschungsmitteln in Form von Literatur, Quellen und Datenbanken. Die Publikationsumgebung ist dem Open-Access-Prinzip zur Förderung des freien wissenschaftlichen Austausches verpflichtet.

Da die Grundlagenforschung ein besonderes Förderanliegen der Max Weber Stiftung ist, stellt perspectivia.net vermehrt Datenbanklösungen für die Präsentation von Quelleneditionen bereit. Hierbei steht nicht nur die Aufbereitung von Primärforschungsdaten im Vordergrund, sondern auch die Konzeption virtueller Arbeitsumgebungen für die zeitgemäße Erarbeitung wissenschaftlicher Ergebnisse und deren Bereitstellung in nachhaltigen Forschungsinfrastrukturen. Die Max Weber Stiftung engagiert sich bei DARIAH-DE daher besonders in den Clustern Institutionalisierung und Wissenschaftliche Sammlungen.

Otto-Friedrich-Universität Bamberg – Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik – Lehrstuhl für Medieninformatik

Charakteristisch für die Otto-Friedrich-Universität Bamberg ist ihr Fächerprofil, das schwerpunktmäßig in den Bereichen der Geistes-, Kultur-, Human- und Sozialwissenschaften liegt. Mit der jüngsten Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik, die als querschnittliche Fakultät mit interdisziplinärer Klammerfunktion konzipiert wurde, hat die Universität 2001 ihre Fächerstruktur erweitert. Die Angewandte Informatik hat dabei in Bamberg einen klaren Zuschnitt auf Anwendungen in den Geistes- und Kulturwissenschaften.

Der Lehrstuhl für Medieninformatik betrachtet Aspekte wie Medientechnik, Mediendesign, Medienentwicklung, Mediennutzung und insbesondere Medienverwaltung und Medienretrieval. National und international ist er auf dem Gebiet des Information Retrieval (IR) ausgewiesen und dabei in der Textsuche und in die Suche nach anderen Medienobjekten sowie im verteilten IR profiliert.

Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte an der Universität Duisburg-Essen

Das Salomon Ludwig Steinheim-Institut (STI) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung zur Geschichte, Kultur und Religion der Juden im deutschsprachigen Raum vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Interdisziplinär, mehrsprachig und weltweit tätig ist das STI auf Interoperabilität und LZA seiner Daten (Realia, Bilder, Inschriften, Handschriften, Drucke) angewiesen.

Das STI ist deshalb sehr interessiert an standardisierten Workflows, kollaborativen Tools (TextGridLab, Geo-Browser) und digitalen Sammlungsprojekten (Athena Plus, TextGridRep) sowie der Weiterentwicklung der epigraphischen Plattform „epidat“. Das STI ist Gründungsmitglied des TextGrid-Vereins.

Georg-August-Universität Göttingen – Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) gehört zu den größten wissenschaftlichen Universitätsbibliotheken in Deutschland. Sie nimmt neben ihrer Kernaufgabe der Literatur- und Informationsversorgung für die Universität Göttingen im nationalen und internationalen Rahmen zahlreiche Aufgaben aus einem über klassische Bibliotheksarbeit weit hinausgehenden Bereich des Informationsmanagements und der Entwicklung von digitalen Diensten wahr. Hierbei sieht sich die SUB explizit nicht als Verwalter von Informationsbeständen, sondern bereitet Wissen aktiv auf und bietet Werkzeuge zur Unterstützung des Wissenschaftsprozesses.

Technische Universität Darmstadt – Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft und Institut für Philosophie

Das Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft hat seit 15 Jahren einen Schwerpunkt in den Digital Humanities aufgebaut. Die Germanistische Computerphilologie, deren VertreterInnen u.a. zu den MitinitiatorInnen von TextGrid gehören, wurde mit der Umwidmungen und Neubesetzungen in der Korpuslinguistik und der Digitalen Literaturwissenschaft zu einem Cluster Digitale Philologie erweitert. Zum seit 2005 akkreditierten Masterstudiengang Linguistic and Literary Computing wird seit 2015 der (Joint) Bachelorstudiengang Digital Philology angeboten. Am Institut für Philosophie der TU Darmstadt werden seit 2002 kontinuierlich Projekte im Bereich E-Learning und E-Wissensarbeit durchgeführt, dies u.a. gemeinsam mit der Computerphilologie und der Informatik im Rahmen des DFG GK 1223 und GK 1343 und der Graduiertenkolleggruppe Knowledge Discovery in Scientific Literature (KDSL). Kooperationen mit verschiedenen Fachgebieten im Fachbereich Informatik, Beziehungen zum Bereich Medienpädagogik, zur Universitäts- und Landesbibliothek sowie zum Hochschulrechenzentrum und zum „Kompetenzzentrum Hochleistungsrechnen“ der TU Darmstadt zeigen die gute Vernetzung innerhalb der TU. Die beiden Institute bündeln Kompetenzen zum nachhaltigen Aufbau gegenwartssprachlicher und historischer Korpora, digitaler Editionen und Wörterbücher sowie innovativer Methoden zur dynamischen Erschließung von Text- und Wissensbeständen. Ferner bestehen Kooperationsverbindungen zum Frankfurt-Darmstädter eHumanities-Zentrum CEDIFOR (Mitgliedschaft im Direktorium) sowie zum  2015 gegründeten Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften (MainZeD).

Universität Trier

Die Universität Trier besitzt eine lange Tradition im Bereich der Lehre und Forschung in den Digital Humanities. Das Trier Center for Digital Humanities, eines der ersten Kompetenzzentren für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften in Deutschland, erforscht unter anderem das Erstellen, Erschließen und Analysieren geistes- und kulturwissenschaftlicher Daten. Neben der Frage, wie sich kulturelle Artefakte wie Bücher, Bilder, Skulpturen angemessen digitalisieren, edieren und publizieren lassen, werden auch neuartige Methoden zur inhaltlichen Erschließung, Analyse und Interpretation solcher Daten entwickelt.

Im Rahmen von DARIAH-DE bringt sich die Universität Trier durch die Betreuung und Begutachtung unterschiedlicher Arten von einschlägigen Publikationen sowie durch Veranstaltungen zu den Digital Humanities ein.

Julius-Maximilians-Universität Würzburg – Institut für deutsche Philologie – Lehrstuhl für Computerphilologie und Neuere Deutsche Literaturgeschichte

Der Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Computerphilologie bildet in der Lehre die Brücke zwischen der Literaturwissenschaft und dem neu eingerichteten Studiengang „Digital Humanities“. Einen wichtigen Forschungsschwerpunkt stellen digitale Editionen dar sowie die (Weiter-)Entwicklung von korpusbasierten Forschungsmethoden für die Literaturwissenschaft. Aufgrund der Mitwirkung an der Entwicklung von TextGrid besteht Erfahrung mit einem großen Projekt. Internationale Kooperationserfahrung besteht aufgrund der langjährigen Beteiligung an der Entwicklung der TEI-Richtlinien.