Bitte beachten Sie: Diese Liste ist noch nicht vollständig und wird in der nächsten Zeit überarbeitet sowie um Links zu weiterführenden Informationen ergänzt.

 

 

 

Arbeitsgruppe "Digitale Romanistik"

Die Arbeitsgruppe "Digitale Romanistik" ist beim Deutschen Romanistenverband angesiedelt. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung und die Anforderungen der Romanistik an digitale Datenbestände, Infrastrukturen, Ausbildungsmöglichkeiten, Förderstrategien und vieles mehr zu reflektieren und den Verband bei der Erarbeitung entsprechender Positionen und Strategien zu unterstützen. Außerdem ist die Arbeitsgruppe Ansprechpartner für KollegInnen, die Workshop-Angebote wahrnehmen möchten oder weiterführende Beratung suchen. In diesem Sinne kooperiert die Arbeitsgruppe auch mit dem Fachinformationsdienst Romanistik.

 

 

 

ARCHITRAVE

Im Rahmen des Projekts werden Berichte reisender deutscher Architekten und Diplomaten nach Frankreich über ein reich kommentiertes digitales Portal öffentlich zugänglich gemacht. Darin werden die Dokumente mehrschichtig mit textuellen und ikonographischen Materialien verlinkt. Die Fachkenntnisse französischer Wissenschaftler zur Pariser und Versailler Kunst sollen mit denen deutscher Wissenschaftler zusammengeführt werden um computergestützte Untersuchung der Reiseberiechte anzufertigen. Die Ergebnisse sollen dem akademischen als auch dem breiteren Publikum innovative, nachhaltige Möglichkeiten zu ihrer Erforschung eröffnen.

 

 

 

a.r.t.e.s. EUmanities

a.r.t.e.s. EUmanities ist ein innovatives Förderprogramm der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne der Universität zu Köln zur Etablierung einer europaweit und international agierenden Graduiertenschule für die Geistes- und Kulturwissenschaften.
Finanziert wird das Programm von der Universität zu Köln und der Europäischen Union im Rahmen der Marie Sk?odowska-Curie Actions (Horizon 2020). Ab April 2017 stehen im Rahmen von a.r.t.e.s. EUmanities jährlich zehn Fellowships für Early Stage Researcher mit einer Förderzeit von jeweils drei Jahren zur Verfügung, um jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor dem Hintergrund der gegenwärtigen globalen Herausforderungen ideale Rahmenbedingungen für exzellente Forschung bieten zu können.
a.r.t.e.s EUmanities übernimmt den „triple i“-Ansatz der Marie Sk?odowska-Curie Actions und erweitert auf der Grundlage eines umfangreichen internationalen Netzwerks akademischer und außerwissenschaftlicher Partnerorganisationen das Promotionsstudium entsprechend im Hinblick auf die drei Dimensionen Internationalät, Interdisziplinärität und Intersektoralität.

Bibliothek der Neologie

Das DFG-geförderte Projekt Bibliothek der Neologie (BdN) erarbeitet zehn repräsentative Texte der als reife Gestalt der deutschen Aufklärungstheologie anzusprechenden Neologie in kritischer Hybridedition (print und digital). Grundlage der Edition, die kooperativ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen erstellt wird, ist die Erarbeitung von XML-Dateien in TextGrid, aus denen sowohl die Druckausgaben als auch die digitale Edition generiert werden.

CENDARI

CENDARI (Collaborative European Digital Archive Infrastructure) liefert und erleichtert den Zugang zu bereits vorhandenen Archiven und Ressourcen in Europa für die Forschung zur mittelalterlichen und neuzeitlichen Geschichte. Dies wird erreicht werden durch die Entwicklung einer speziellen Such- und Nutzungsumgebung. Diese Umgebung soll den Zugang zu wichtigen Aufzeichnungen von historischer Bedeutung erleichtern und erhöhen und dadurch eine leistungsstarke neue Plattform für ein kollaboratives Arbeiten über nationale Grenzen hinweg erschaffen.

CLiGS

CLiGS (Computergestützte literarische Gattungsstilistik) ist eine an der Universität Würzburg angesiedelte, vom BMBF geförderte Nachwuchsgruppe. Die Gruppe agiert an der Schnittfläche von Romanistik (insbesondere französische und spanische Literaturwissenschaften) und Informatik (insbesondere Text Mining und Machine Learning) und versteht sich als Teil der Digital Humanities. Übergreifendes Ziel der Gruppe ist es, grundlegende literaturwissenschaftliche Fragestellungen wie die nach der Beziehung von Stil und Gattung auf der Basis eigens erstellter, umfangreicher Textsammlungen und mit aktuellen, quantitativen Methoden der Textanalyse zu bearbeiten.

DESIR

DESIR steigert die Nutzung und Bekanntheit der in DARIAH entwickelten Werkzeuge und Dienste in der geisteswissenschaftlichen Forschungscommunity und trägt so zur Nachhaltigkeit digitaler Forschungsinfrastrukturen in den Geisteswissenschaften bei. Dazu werden Maßnahmen in sechs Dimensionen entfaltet: Dissemination im Sinne einer verbesserten Wahrnehmung von DARIAH in den Geisteswissenschaften; Regionales Wachstum durch neue Partnerländer für DARIAH, Technologie, d.h. Weiterentwicklung von Werkzeugen und Diensten, Robustheit im Sinne von verbesserter Nachhaltigkeit durch erprobte Geschäftsmodelle, Marketingstrategie und eine leistungsfähige Organisationsstruktur, Vertrauen in DARIAH insbesondere in den neuen Communities stärken, Das Angebot von Schulungs- und Trainingsaktivitäten.

 

 

 

Discuss Data

Mit Discuss Data entwickeln die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und die Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen eine interaktive Online-Plattform für die Diskussion von Forschungsdaten und deren Qualität. Dieser virtuelle Kommunikationsort rund um Forschungsdaten soll die interaktive Teilhabe und wissenschaftliche Diskussionen sowie Qualitätskontrolle durch die wissenschaftliche Fach-Community ermöglichen. Discuss Data ist als Schicht zwischen verteilten Repositorien und den wissenschaftlichen Nutzern konzipiert. Für Speicherung und Langzeitarchivierung werden das DARIAH-DE-Repository sowie perspektivisch die Humanities Data Centre Services genutzt.

eCodicology

eCodicology entwickelt, erprobt und optimiert neue Algorithmen, die makro- und mikrostrukturelle Layoutelemente der Handschriftenseiten automatisch erkennen und diese Informationen in die Metadaten von Images einpflegen.

 

 

 

Ein romantisches Netzwerk – Edition von Briefen der Marburger Konstellation um 1800

Ziel des TextGrid-Projekts ist die genetisch-kritische Hybridedition der Briefwechsel von Johann Heinrich Christian Bang mit Jacob und Wilhelm Grimm sowie mit Friedrich Carl von Savigny, dem Begründer der historischen Rechtsschule. Der Pastor Johann Heinrich Christian Bang aus Goßfelden bei Marburg war ein zentraler Knotenpunkt in einem dichten romantischen Briefnetzwerk, an dem die Brüder Grimm, die Brentanos und zahlreiche andere Literaten und Gelehrte der romantischen Bewegung teilhatten.

 

eLabour

Im Projektverbund eLabour haben sich vier soziologische Forschungseinrichtungen (SOFI Göttingen, ISF München, IfS Jena, sfs Dortmund) mit drei IT-Partnern (L3S Hannover, SUB und GWDG Göttingen) zusammengeschlossen, um ein Interdisziplinäres Zentrum für IT-basierte qualitative arbeitssoziologische Forschung aufzubauen. Das neue Zentrum wird seit Oktober 2015 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunktes Digital Humanities gefördert. eLabour verfolgt einen konsequent interdisziplinären Ansatz, der den Aufbau einer virtuellen Forschungsinfrastruktur und die Entwicklung neuer IT-Werkzeuge mit arbeitssoziologischer Forschung verbindet. Inhaltliche und methodische  Anforderungen der arbeitssoziologischen Sekundäranalysen und Technologien aus IT- und Informationswissenschaften werden systematisch zusammengeführt um Lösungsansätze sowohl für sozialwissenschaftliche als auch für informationstechnologische Fragestellungen zu entwickeln.

ePoetics

ePoetics zielt auf eine Weiterentwicklung der eHumanities durch die Erprobung aktueller informationstechnologischer Methoden (sprachtechnologische Korpusanalyse, statistische Verfahren, Textmining, Visualisierung, Text- und Corpusviewing) am Beispiel eines für die Geisteswissenschaften zentralen Textkorpus: den Poetiken und Ästhetiken von 1770 bis 1960.

 

 

eResearch Alliance

Ziel der eResearch Alliance ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit technologischen und informationswissenschaftlichen Angeboten zu unterstützen, um sowohl bestehende Forschungsmethoden effizienter zu gestalten als auch neue Forschungsmethoden zu ermöglichen. Erste Themen, mit denen pilothaft der Aufbau eines eResearch-Verbunds umgesetzt wird, sind Forschungsdatenmanagement, bildgebende Verfahren (Visualisierung) und Objektsammlungen.

 

 

 

Fiedellieder plus

Als studentisches Projekt entstand die Website mit einer kompletten digitalen Edition und zusätzlichen Materialien zu Carl Louis Bargheers Fiedelliedern für Bariton, Violine und Klavier auf Texte von Theodor Storm. Die Webseite wurde mit XML-Standard TEI und MEI erstellt, unterstützt vom DFG-Projekt Edirom und vom TextGrid.

 

 

Fontanes Notizbücher

Die Hybrid-Ausgabe der unveröffentlichten Notizbücher von Theodor Fontane besteht aus zwei komplementären Teilen, die in abgestufter Weise die Materialität visualisieren und dokumentenorientierte, chronologische und teleologische Zugriffe ermöglichen. Die digitale Edition wird alle Notizbuchaufzeichnungen in synoptischer Darstellung von Digitalisat und diplomatischer Transkription sowie einen historisch-kritisch edierten Text mit textkritischem Apparat und Kommentaren veröffentlichen.
Die philologische Editionsarbeit wird durch digitale Methoden und den Einsatz der Virtuellen Forschungsumgebung TextGrid maßgeblich unterstützt. Für die komplexen Anforderungen der Notizbuch-Edition werden die Dienste und Werkzeuge der Virtuellen Forschungsumgebung genutzt, angepasst und zum Teil weiterentwickelt.

FOR 1765

FOR 1765 erarbeitet eine normierte, anschlussfähige Datenbank, in der biographische, institutionelle, bibliographische und thematische Daten erfasst und untereinander verlinkt werden. Dabei werden Querverbindungen von Akteuren, Themen und Publikationen zum „Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik Deutschland" auf neue Weise aufgezeigt und erschlossen. Basierend auf dem von DARIAH-DE bereitgestellten Wiki-Tool „Confluence" wird so eine EDV-gestützte „Kartierung" des Protestantismus und seiner gesellschaftlichen Bezüge realisiert.

 

forText

Im Projekt forTEXT wird eine kollaborativ nutzbare Forschungsumgebung für Literaturwissenschaftler*innen entwickelt. Im Zentrum stehen hierbei die beiden wichtigsten Aktivitäten der hermeneutischen Texterschließung: Textannotation und Textanalyse. forTEXT will damit vor allen Dingen traditionell arbeitenden Literaturwissenschaftler*innen einen direkten, niedrigschwelligen und funktionalen Zugang zu digitalen Methoden eröffnen.

 

 

Handschriftencensus

Ziel des Handschriftencensus ist die vollständige Erfassung der deutschsprachigen Handschriften des Mittelalters. Es geht um einen Bestand von rund 26.000 Textzeugen, die sich weltweit in mehr als 1.500 Bibliotheken befinden.

 

 

 

Historische Rezeptionsanalyse

Im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts wird ein Online Suchwerkzeug namens RetroContext entwickelt, das den Zugriff auf digitale geisteswissenschaftliche Daten unterschiedlichster Provenienz und Formate ermöglichen wird. Dabei werden verschiedene Bibliothekskataloge und öffentlich zugängliche digitale Kataloge (wie z.B. Google Books) durchsucht und die entsprechenden Ergebnisse über eine einheitliche Oberfläche dargestellt. Die Applikation ist zielgerichtet entwickelt worden, um Forschern mit geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsvorhaben, Ergebnisse zu bestimmten Zeiträumen zu liefern.

 

HistStadt4D

Digitalisate historischer Fotografien sowie digitale Planarchive und deren Nutzbarkeit zur geschichtswissenschaftlichen Forschung und quellenbasierten Vermittlung stellen ebenso wie spatiale Modelle historischer Objekte Kernthemen der eHumanities dar.
Anhand stadt- und baugeschichtlicher Forschungsfragen und Vermittlungsanliegen zur Historie der Stadt Dresden sowie digitalen Bild- und Plandatenbeständen der Deutschen Fotothek adressiert das Vorhaben die Untersuchung und Entwicklung von methodischen und technologischen Ansätzen, umfangreiche Repositorien historischer Medien und Kontext-informationen räumlich dreidimensional sowie zeitlich zusammenzuführen, zu strukturieren und zu annotieren. Diese werden für Wissenschaftler und Öffentlichkeit mittels eines 4D-Browsers sowie einer ortsabhängigen Augmented-Reality-Darstellung als Informationsbasis, Forschungswerkzeug und zur Vermittlung geschichtlichen Wissens nutzbar gemacht.

Humanities at Scale

Das Forschungsvorhaben „Humanities at Scale“ verfolgt - auf konkreten Anforderungen von geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschungsprojekten basierend  - das Ziel weitere digitale Komponenten zu entwickeln und die technologische Basis für DARIAH-EU zu legen. Dadurch entsteht eine modular aufgebaute Infrastruktur, die von Forschungsprojekten genutzt werden kann, um kollaborativ miteinander zu arbeiten und zu forschen.

 

Humanities Data Centre

Das Humanities Data Centre HDC - als ein geisteswissenschaftliches Forschungsdatenzentrum - bietet eine nachhaltige Sicherung und Präsentation digitaler Forschung und ermöglicht deren Vernetzung und Nachnutzung. Darüber hinaus unterstützt das HDC die geisteswissenschaftliche Forschung durch Beratungs- und Schulungsangebote.

 

IANUS

IANUS ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt zum Aufbau eines nationalen Forschungsdatenzentrums für die Archäologien und Altertumswissenschaften in Deutschland, das am Deutschen Archäologischen Institut in Berlin stellvertretend für die Fachcommunity koordiniert wird. Das Ziel ist es eine Daten- und Serviceinfrastruktur zu entwickeln und dauerhaft zu betreiben, in der digitale Forschungsdaten fachspezifisch beschrieben, katalogisiert, kuratiert,  archiviert und – soweit möglich – online frei verfügbar bereitgestellt werden. Dadurch soll der Austausch von Forschungsergebnissen erleichtert, eine langfristige Nachnutzung von Forschungsdaten ermöglicht und dem drohenden Verlust von primären und sekundären Inhalten entgegengewirkt werden. Darüber hinaus formuliert und publiziert IANUS die „IT-Empfehlungen zum nachhaltigen Umgang mit digitalen Daten in den Altertumswissenschaften“ und sammelt im Bereich „Ausbildung & Qualifizierung“ Informationen über archäoinformatische Lehrmaterialien, Lehrveranstaltungen und Studiengänge.

 

 

 

mainzed

Das Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften (mainzed) bündelt die digitalen Kompetenzen in den Geistes- und Kulturwissenschaften am Wissenschaftsstandort Mainz. Gemeinsam werden Forschungsvorhaben konzipiert und durchgeführt, deren Ergebnisse, Entwicklungen und Erfahrungen anschließend allen Partnern zur Verfügung stehen. Partner im mainzed sind: die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, die Hochschule Mainz, das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität e.V., die Johannes Gutenberg-Universität, das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte und das Römisch-Germanische Zentralmuseum mit dem Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie.

 

 

 

Multimediales Archiv jüdischer Autorinnen und Autoren in Berlin 1933–1945

Mit dem inhaltlichen Aufbau und der strukturellen Implementierung eines multimedialen „Archivs jüdischer Autorinnen und Autoren in Berlin 1933–1945“ (AjAB) an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) setzt die Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration ihre Bemühungen um die Dokumentation der Verfolgung jüdischer Autorinnen und Autoren innerhalb Deutschlands während der Zeit des Nationalsozialismus auf virtueller Ebene fort. Das AjAB stellt einen beispielhaften Brückenschlag zwischen Archiv, Bibliothek, Wissenschaftsplattform, Forschungskooperation und Lehrplattform dar.

 

 

Posener Heimat deutscher Juden

Das von der BKM geförderte deutsch-polnische Kooperationsprojekt untersucht, wie sich Tradition, Zusammenhalt, Selbstwahrnehmung und Interesse an der "Heimat Posen" bei den nach der Wiederentstehung des polnischen Staates aus der Provinz Posen ausgewanderten deutschen Juden entwickelten. Insbesondere stehen die “Posener Heimatblätter“ als erstrangige Quelle im Fokus des Projektes. Die georeferenzierte Bibliografie der Beiträge wird im DARIAH-Geobrowser visualisiert. Das binationale Team nutzt zudem das DARIAH-Wiki und Etherpad für die zeitgemäße kollaborative Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.

 

 

 

POSTDATA

UNED is the National Distance Teaching University in Spain, a public university established in 1972 with a long tradition in teaching and research. UNED hosts LINHD www.linhd.es, the first Digital Humanities centre in Spain.  Founded by Elena González-Blanco in 2014, LINHD has rapidly made a name for itself with a series of high-profile projects, most recently the ERC Starting Grant: POSTDATA (“POetry STandardization and Linked Open DATA,” ERC-STG-679528) , and  Evilinhd (A virtual Research Environment for Digital Humanities Projects), funded by the Spanish National Ministry, among other projects. It has been recognized together with the UPV and UPF Universities as a CLARIN-K Knowledge center, and LINHD is in charge of organizing the DayofDH since 2015, the first time it was held outside of North America. The lab was created as an interdisciplinary centre with a strong research and training focus. It already gives support and manages seven Digital Humanities Projects and offers a wide range of training programs, with a special focus on digital edition, digital libraries and semantic web technologies and also an annual DH Summers School.

 

 

 

 

PROPYLÄEN

Die PROPYLÄEN bieten Zugänge zu Goethes Biographica. Die Tagebücher, der Briefwechsel und die Zeugnisse der Begegnungen und Gespräche werden neben den traditionellen Buchausgaben erstmals digital auf einer gemeinsamen Plattform präsentiert. Das Projekt verfolgt zwei Ziele:
Erstens die Fortführung und den Abschluss der am Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar erarbeiteten historisch-kritischen Ausgaben von Goethes Tagebüchern (GT) und Briefen (GB), der Regestausgabe der Briefe an Goethe (RA) sowie der Ausgabe von Goethes Begegnungen und Gesprächen (BG).
Zweitens den Aufbau einer digitalen Forschungsplattform, in dem sämtliche in den Editionen erschlossenen Texte, Kommentare und Register zusammengeführt und miteinander verknüpft werden. Die Plattform wird frei über das Internet zugänglich sein. Über die Inhalte der gedruckten Ausgaben hinaus wird sie die Faksimiles sämtlicher überlieferten Handschriften zu Goethes Biographica enthalten sowie erstmals auch die vollständigen Transkriptionen der Briefe an Goethe. Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten so die Möglichkeit, die präsentierten Quellen samt ihrer Kommentierung differenziert zu durchsuchen und die Ergebnisse nach eigenen Bedürfnissen zu strukturieren. Die Informationsarchitektur der Plattform ist offen angelegt, so dass ergänzend autobiographische Texte Goethes sowie weitere digitale Ressourcen, Quellen- und Referenzwerke integriert werden können.

Relationen im Raum

Relationen im Raum analysiert und visualisiert räumliche Relationen zwischen Grabmalen jüdischer Friedhöfe aus neun Jahrhunderten (11.-20. Jhdt.). Anhand konkreter Forschungsfragen und im Austausch der beteiligten KulturwissenschaftlerInnen und InformatikerInnen wird ein "Topographie-Visualizer" entwickelt, der die Analyse unterschiedlichster Friedhofsensembles ermöglicht.

 

Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya

Das Langzeitprojekt "Textdatenbank und Wörterbuch des Klassischen Maya" der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste ist an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn angesiedelt. Ziel des Vorhabens ist zum einen die Erforschung der Hieroglyphenschrift der vorspanischen Mayakultur (500 v. Chr. bis 1500 n. Chr.), zum anderen steht der Aufbau eines Wörterbuches sowie einer korpusbasierten Datenbank des Klassischen Maya im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens.

 

 

 

Virtuelles Skriptorium St. Matthias

Die Digitalisierung und virtuelle Rekonstruktion der Handschriften der Trierer Benediktinerabtei St. Matthias macht einen Quellenfundus des Mittelalters geschlossen über das Netz zugänglich. Die Maßnahme betrifft ca. 500 Kodizes, die weltweit auf etwa 25 Standorte verteilt sind. Neben der Digitalisierung erfolgt die Verknüpfung mit bestehenden Katalogbeschreibungen über eine Datenbank.
Durch die Speicherung der Daten an der Universität Trier sowie im TextGrid Repository ist eine langfristige, dezentrale Aufbewahrung über iRods gewährleistet werden. Über die Zusammenstellung von Angaben aus verschiedenen Handschriftenkatalogen sind die Digitalisate erschlossen. Die Bilder sollen sowohl über Werkzeuge, wie sie TextGrid bereitstellt, von Menschen editorisch und interpretativ als auch im Projekt "eCodicology" mit Hilfe des Computers erschlossen werden.

 

 

Universal-Kirchenzeitung

Für die Erschließung, Analyse und digitale Edition der "Unparteiischen Universal-Kirchenzeitung für die Geistlichkeit und die gebildete Weltklasse des protestantischen, katholischen und israelitischen Deutschland" als Teilprojekt der "Deutsch-Jüdischen Publizistik des 19. Jahrhunderts" (Steinheim-Institut / DISS) wurde auf DARIAH-DE-Werkzeuge wie Geobrowser und Digivoy zurückgegriffen.

 

 

 

 

Web-App Orte jüdischer Geschichte

Die mobile Browser-App des Steinheim-Instituts erschließt »Orte jüdischer Geschichte« in Deutschland und Europa passend zum gewählten geografischen Ausgangspunkt: (ehemalige und erhaltene) Synagogen, jüdische Friedhöfe, Plätze historischer Ereignisse, Gedenkorte, Holocaust ... Die App setzt auf Open Data und Citizen Science und enthält eine Schnittstelle zur mobilen Navigation sowie eine deutsch-englische Benutzeroberfläche.

 

 

Ehemalige Partnerprojekte

 

 

 

3D-Joins

Gegenstand und Ziel des interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsprojekts „3D-Joins und Schriftmetrologie“ war die Entwicklung nachhaltiger Konzepte und Methoden zur Erhebung von Schriftmerkmalen im weiteren Sinne auf fragmentierten Tontafeln mit Keilschrift, zu deren Sortierung nach quantifizierbaren Merkmalen und schließlich der dreidimensionalen Rekonstruktion der einzelnen Tontafeln über die Konturen der Fragmente mit größter Merkmalsübereinstimmung.

 

 

 

SaDA

Ziel des Projektes „SaDA - Semi-automatische Differenzanalyse von komplexen Textvarianten“ war die Herausarbeitung von Teilprozessen der philologischen Arbeit zur Filiation von Überlieferungsvarianten eines Textes und zur Rekonstruktion der Textgenese bei Existenz einer Vielzahl von Varianten, die mit informationstechnologischen Methoden und Werkzeugen unterstützt werden können.

 

 

 

SlaVaComp

Am Beispiel der griechisch-kirchenslavischen Übersetzungen und kirchenslavischer Originaltexte im ost- und südosteuropäischen Raum wurden exemplarisch diachrone und regionale Differenzierungen der Sprache Kirchenslavisch untersucht Ziel des Projekts war es, mit Hilfe modernster, zum Teil noch zu entwickelnder Computertechnologie Analysewerkzeuge (kirchenslavische Tools in TextGrid), einen Index und ein zweisprachiges Online-Wörterbuch für die Erforschung graphischer und lexikalischer Variabilität des Kirchenslavischen in seiner zeitlichen und räumlichen Entwicklung zu erstellen.

 

 

 

Vernetzte Korrespondenzen

Im Zentrum des Projekts „Vernetzte Korrespondenzen. Erforschung und Visualisierung sozialer, räumlicher, zeitlicher und thematischer Netze in Briefkorpora“ standen die Briefwechsel deutschsprachiger Schriftsteller, die durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten ins Exil gezwungen wurden. Mittels Methoden der Digital Humanities sollten die Briefe miteinander vernetzt, indexiert und intelligent verschlagwortet werden, um letztlich ganze Korrespondenz- und Themennetze visualisieren zu können.