DARIAH-DE Grand Tour 2018

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DARIAH-DE Grand Tour 2018

2018-09-04_Aktuelles

DARIAH-DE unterstützt die mit digitalen Ressourcen und Methoden arbeitenden Geistes- und Kultur­­wissen­­schaftler­­Innen in Forschung und Lehre. Dazu baut der Verbund eine digitale Forschungs­­infra­struktur auf und entwickelt Materialien für Lehre und Weiter­bildung im Bereich der Digital Humanities (DH).

Der Beginn der Betriebskooperation ab März 2019 markiert eine neue Phase in der Entwicklung von DARIAH-DE. 16 Partnerinstitutionen haben durch den Abschluss einer Betriebskooperationsvereinbarung den Grundstein für den nachhaltigen Betrieb und somit für die Verstetigung von DARIAH-DE gelegt. Im Rahmen dessen werden wir unseren Austausch mit weiteren Initiativen der digitalen Forschung und Lehre in den Geistes- und Kulturwissenschaften intensivieren. Insbesondere eine noch stärkere Kooperation mit CLARIN-D soll dazu beitragen, unsere Vision eines kooperativen Großraums zur digitalen Forschung in den europäischen Geistes- und Kulturwissenschaften weiter voranzubringen. Zu diesem Zweck schließen sich CLARIN-D und DARIAH-DE ab 2019 zu der gemeinsamen Infrastruktur CLARIAH-DE zusammen, die die Dienste beider Initiativen bündeln wird.

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Tagungsanmeldung: Key Ideas and Concepts of Digital Humanities

Vom 26. bis zum 28. Oktober 2015 findet an der Technischen Universität Darmstadt die DFG-geförderte Tagung "Key Ideas and Concepts of Digital Humanities" statt. Alle DH-Interessierten sind herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung für diese Tagung ist ab jetzt möglich unter:

http://www.dh-concepts.tu-darmstadt.de.

Gastgeber sind Michael Sperberg-McQueen, der im Sommersemester 2015 im Rahmen des Programms KIVA eine Internationale Gastprofessur zur Stärkung der Interkulturalität an der Technischen Universität Darmstadt inne hat, und Andrea Rapp, Professorin für Computerphilologie an der TU Darmstadt sowie Sabine Bartsch und Michael Bender aus der Arbeitsgruppe DHDarmstadt des Instituts für Sprach- und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt.

Inhaltliche Ausrichtung der Tagung

Die Rolle der Digital Humanities wird aktuell kontrovers diskutiert – mit Blick sowohl auf die Gegenwart als auch auf die Zukunft. Um diese Diskussion fundiert führen zu können, muss man auch einen Blick in die Vergangenheit werfen. Denn Grundlage für die jetzige und künftige Rolle der Digital Humanities sind die zentralen Ideen und Konzepte, aus denen sie sich entwickelt haben. Die Aufarbeitung der Geschichte dieser Ideen zeigt nicht nur, worin die Essenz dieses Gebiets besteht, sondern auch, welches Potenzial es bietet. Aus der Verschränkung informatischer und technischer Konzepte mit Ideen aus den Geisteswissenschaften kann mehr als die Summe dieser Teile entstehen. Neue Methoden sind entwickelt und Erkenntnisse gewonnen worden. Interdisziplinäre Grenzüberschreitungen stellen Schlüsselmomente dar, in denen neue Ideen und Konzepte entstanden sind. Sie lassen sich zu einer eigenen Wissenschafts- und Ideengeschichte der Digital Humanities zusammentragen. Zu dieser Geschichtsschreibung möchten wir beitragen, indem wir eine Diskussion über die Schlüsselideen und –konzepte sowie die damit verbundenen zentralen Momente in der Entwicklung Digital Humanities anregen. Ob frühe Pionierleistungen, wie die Zusammenarbeit zwischen Father Roberto Busa mit IBM ab 1949 oder Vannevar Bushs Essay „As We May Think“ von 1945, das die Idee und den Entwurf zum berühmten Memex enthielt, oder jüngere Meilensteine wie die Gründung der Text Encoding Initiative (TEI) 1987 oder die Konzeption der Extensible Markup Language (XML) 1998 – Beispiele für Schlüsselideen der DH gibt es viele.

Die Veranstaltung wird getragen von Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Digital Humanities, die jeweils einen Vortrag zu einer Schlüsselidee oder einem damit verbundenen Moment in ihrem Forschungsgebiet halten werden. Die Tagung soll dazu beitragen, die wichtigsten Errungenschaften der Digital Humanities zu identifizieren und über ihren Ursprung, Formen der Umsetzung, ihre Wirkung und Möglichkeiten der Weiterentwicklung zu diskutieren.

Tagungsdaten:

Montag, den 26. Oktober bis Mittwoch, den 28. Oktober 2015

Tagungsorganisation:

Sabine Bartsch und Michael Bender, Team DHDarmstadt, Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft, Technische Universität Darmstadt

Kontakt:

dh-concepts@linglit.tu-darmstadt.de

Tagungs-Website mit Programm:

http://www.dh-concepts.tu-darmstadt.de

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