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Ehemalige Partnerprojekte

Hier finden Sie eine Aufführung ehemaliger Partnerprojekte.

 

3D-Joins

Gegenstand des interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsprojekts „3D-Joins und Schriftmetrologie“ war die Entwicklung nachhaltiger Konzepte und Methoden zur Erhebung von Schriftmerkmalen im weiteren Sinne auf fragmentierten Tontafeln mit Keilschrift. Ziel war deren Sortierung nach quantifizierbaren Merkmalen und schließlich die dreidimensionale Rekonstruktion der einzelnen Tontafeln über die Konturen der Fragmente mit größter Merkmalsübereinstimmung.

DASISH

DASISH (Servicedateninfrastruktur für die Sozial- und Geisteswissenschaften) ist ein Clusterprojekt, welches alle fünf ESFRI Forschungsinfrastrukturinitiativen in den Sozial- und Geisteswissenschaften zusammenführt. Diese werden vertreten durch: CLARIN – Common Language Resource and Technology Infrastructure; DARIAH – Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities; CESSDA – Consortium of European Social Science Data Archives; ESS – European Social Survey und SHARE – Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. Das Ziel des Projektes ist es, mögliche Synergiebereiche in der Entwicklung von Infrastrukturen zu identifizieren und gemeinsam an ausgewählten Aktivitäten zu arbeiten.

Digital Humanities Forschungsverbund

Der Forschungsverbund „Digital Humanities“ ist ein gemeinsames Vorhaben der im Göttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) zusammengeschlossenen Fakultäten und Einrichtungen der Universität Göttingen, der Max-Planck-Gesellschaft, der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. In fächerübergreifender Kooperation wurden hier neue computer- und internetbezogene Forschungsfragen und -methoden in den Sozial- und Geisteswissenschaften bearbeitet. Die erfolgreiche Arbeit des Verbundes hat u.a. zur Etablierung einer Digital Humanities Professur am Institut für Informatik an der Georg-August Universität zu Göttingen geführt.

EHRI

Das EHRI Projekt vereint die heterogenen und auf unterschiedliche Archive in Europa und darüber hinaus verteilten Quellen zum Holocaust und baut einen einheitlichen Holocaust-Forschungsraum auf. Dazu zählen die Errichtung von abgestimmten physischen Zugangsmöglichkeiten, ein virtueller Forschungsraum mit übergreifendem Zugang zu allen relevanten Forschungsdaten sowie die Erforschung von autoritativen Standards und Interoperabilitätsmechanismen.

NeDIMAH

Das NeDiMAH-Projekt (Network for Digital Methods in the Arts and Humanities) wurde von 2011-2015 durch die European Science Foundation gefördert. Als seine Ziele definierte das Projekt das Erstellen einer Karte, die den Gebrauch digitaler Forschung in Europa visualisiert, einer Ontologie digitaler Forschungsmethoden und einer kollaborativen und interaktiven Online-Plattform für die europäische Forschungsgemeinschaft. Die Projektergebnisse sind in der Broschüre „Beyond the Digital Humanities zu finden.

Posener Heimat deutscher Juden

Das von der BKM geförderte deutsch-polnische Kooperationsprojekt untersucht, wie sich Tradition, Zusammenhalt, Selbstwahrnehmung und Interesse an der „Heimat Posen“ bei den nach der Wiederentstehung des polnischen Staates aus der Provinz Posen ausgewanderten deutschen Juden entwickelten. Insbesondere stehen die „Posener Heimatblätter“ als erstrangige Quelle im Fokus des Projektes. Die georeferenzierte Bibliografie der Beiträge wird im DARIAH-Geobrowser visualisiert. Das binationale Team nutzt zudem das DARIAH-Wiki und Etherpad für die zeitgemäße kollaborative Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.

Relationen im Raum

Relationen im Raum analysiert und visualisiert räumliche Relationen zwischen Grabmalen jüdischer Friedhöfe aus neun Jahrhunderten (11.-20. Jhdt.). Anhand konkreter Forschungsfragen und im Austausch der beteiligten KulturwissenschaftlerInnen und InformatikerInnen wird ein „Topographie-Visualizer“ entwickelt, der die Analyse unterschiedlichster Friedhofsensembles ermöglicht.

SaDA

Ziel des Projektes „SaDA - Semi-automatische Differenzanalyse von komplexen Textvarianten“ war die Herausarbeitung von Teilprozessen der philologischen Arbeit zur Filiation von Überlieferungsvarianten eines Textes und zur Rekonstruktion der Textgenese bei Existenz einer Vielzahl von Varianten, die mit informationstechnologischen Methoden und Werkzeugen unterstützt werden können.

SlaVaComp

Am Beispiel der griechisch-kirchenslawischen Übersetzungen und kirchenslawischer Originaltexte im ost- und südosteuropäischen Raum wurden exemplarisch diachrone und regionale Differenzierungen der Sprache Kirchenslawisch untersucht. Ziel des Projekts war es, mit Hilfe modernster, zum Teil noch zu entwickelnder Computertechnologie Analysewerkzeuge (kirchenslawische Tools in TextGrid), einen Index und ein zweisprachiges Online-Wörterbuch für die Erforschung graphischer und lexikalischer Variabilität des Kirchenslawischen in seiner zeitlichen und räumlichen Entwicklung zu erstellen.

TextGrid Implementation of SharedCanvas

Das SharedCanvas Data Modell wurde von der Stanford University Library, Los Alamos National Library und der OpenAnnotation Collaboration (mit Förderung der Mellon Foundation) entwickelt. SharedCanvas Partnerbibliotheken sind u.a. die British Library, die Bibliothèque nationale de France und die Johns Hopkins Library in den USA. Das TextGrid Repository wurde mit SharedCanvas Werkzeugen kompatibel gemacht. Dies ermöglicht SharedCanvas-Nutzern den Zugriff auf TextGrid Repository-Inhalte, um damit zu arbeiten. Die von SharedCanvas entwickelten Werkzeuge wurden in TextGrid integriert. Die Implementierung erweitert die Nutzergemeinschaft von TextGrid, indem sie Repository-Inhalte für SharedCanvas Nutzer und Partner-Institutionen verfügbar macht und gleichzeitig den TextGrid-Nutzern die Möglichkeit bietet, auf mit SharedCanvas kompatible Inhalte anderer Institutionen zuzugreifen.

Universal-Kirchenzeitung

Für die Erschließung, Analyse und digitale Edition der „Unparteiischen Universal-Kirchenzeitung für die Geistlichkeit und die gebildete Weltklasse des protestantischen, katholischen und israelitischen Deutschland“ als Teilprojekt der „Deutsch-Jüdischen Publizistik des 19. Jahrhunderts (Steinheim-Institut / DISS) wurde auf DARIAH-DE-Werkzeuge wie Geobrowser und Digivoy zurückgegriffen.

Vernetzte Korrespondenzen

Im Zentrum des Projekts „Vernetzte Korrespondenzen. Erforschung und Visualisierung sozialer, räumlicher, zeitlicher und thematischer Netze in Briefkorpora“ standen die Briefwechsel deutschsprachiger SchriftstellerInnen, die durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten ins Exil gezwungen wurden. Mittels Methoden der Digital Humanities sollten die Briefe miteinander vernetzt, indexiert und intelligent verschlagwortet werden, um letztlich ganze Korrespondenz- und Themennetze visualisieren zu können.