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DARIAH-DE in Kürze

DARIAH-DE in brief

DARIAH-DE in Focus

DARIAH-DE supports research in the humanities and cultural sciences with digital methods and procedures. The research infrastructure of DARIAH-DE consists of four pillars: teaching, research, research data and technical components. As a partner in DARIAH-EU, DARIAH-DE helps to bundle and network state-of-the-art activities of the digital humanities. Scientists use DARIAH, for example, to make research data available across Europe. The exchange of knowledge and expertise is thus promoted across disciplines and the possibility of discovering new scientific discourses is encouraged.

 

Key Data

  • Project coordinator: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
  • Cooperation partners: 19 national co-operation partners from the humanities and cultural sciences, as well as information technology, including universities, libraries, computer centers, non-university research institutions, academies of sciences, and a commercial partner are currently working together in the DARIAH-DE consortium.
  • Promotion: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Running time: until February 2019
  • Objectives: To support the research and teaching carried out in the humanities and cultural sciences with digital methods and tools, as well as their further development; Networking of different disciplines of arts and cultural sciences; Encourage the exchange of resources, methods, data and experience by developing a digital research infrastructure. 
    Exceeding the horizon of traditional questions in the humanities and cultural sciences is possible through the digital representations of cultural expressions and artefacts that have been available for more than a decade.

You can find our profile as a DARIAH-EU-Partner here.

With DARIAH-DE, the vision is to create a space for research in the humanities and cultural sciences in Europe and Germany, as it has been built up and used in the natural and applied sciences for decades by many researchers and institutions. The use of state-of-the-art technologies provides a unique opportunity to open up new ways and opportunities for cooperation and research to the arts and cultural sciences.

Research infrastructures are not a static product, but rather a continuous process driven by research. This process involves the networking of the scientific community among themselves and with computer scientists and information scientists. As a result of the ongoing paradigm shift in the humanities, DARIAH-DE is also a major concern to contribute to its competitiveness and connectivity in the international research context by developing a modern research infrastructure for the humanities and cultural sciences, as well as the European research area and thus actively participate in DARIAH-EU. Inspired by the developments in the natural sciences and applied sciences, there is a growing need for spiritual and cultural sciences as well as new paths in addition to traditional research paths.

Although some research questions can still be answered very well using traditional methods, others which can be made useful by the newly available research objects and resulting data, need new methods for their processing and new tools for analysis.

Die Arbeiten in DARIAH-DE sind in Projekt-Clustern organisiert und gliedern sich nach Themenbereichen bzw. Arbeitsschwerpunkten. Im Folgenden finden Sie eine kurze Übersicht über die Cluster.


Cluster 1: Wissenschaftliche Begleitforschung

Cluster 1 leistet die wissenschaftliche Begleitforschung zu DARIAH-DE. Es analysiert die in DARIAH-DE bereitgestellten Dienste und Tools in Bezug auf ihre Usability und Sichtbarkeit in der Community und erfasst, in welchem Maße die fachwissenschaftlichen Bedürfnisse der kultur- und geisteswissenschaftlichen Forschung bereits umgesetzt werden und wo noch Potenzial zur Entwicklung besteht. Weiterhin steht es in Kontakt mit anderen Infrastrukturprojekten, um Synergien herzustellen und Parallelentwicklungen zu vermeiden. Im internationalen Kontext leitet Cluster 1 das DARIAH-EU Virtual Competence Center 4 (VCC4) und ist zuständig für die Bereiche Advocacy, Impact und Outreach.

Sie haben Fragen oder möchten sich über Usability, erweiterte Publikationen und TextGrid informieren? Kontaktieren Sie uns einfach über die Mailingliste von Cluster 1.

 

Cluster 2: eInfrastruktur

Ziel der Arbeit in Cluster 2 ist es, die technischen Voraussetzungen zu schaffen und zu erhalten, um Dienste innerhalb von DARIAH-DE stetig und zuverlässig zu betreiben. Dafür ist es zum einen notwendig, die weiterhin bestehenden und neu entwickelten Dienste und Werkzeuge in den Service Lifecycle einzubinden, und zum anderen, ein Accounting für die innerhalb von DARIAH-DE angebotenen Dienste zu ermöglichen. Damit soll sowohl die Grundlage für die geplante flexible Abrechnung der Dienste (Billing) als auch für eine zuverlässige Bedarfs- und Ressourcenplanung in DARIAH-DE geschaffen werden.

Sie haben Fragen oder möchten aktiv am Thema DARIAH-DE e-Infrastruktur mitarbeiten? Kontaktieren Sie uns einfach über die Mailingliste von Cluster 2.

 

Cluster 3: Institutionalisierung von DARIAH-DE und Aufbau des DARIAH-DE Coordination-Office

Cluster 3 verfolgt das Ziel, DARIAH-DE zu institutionalisieren, um die bisherige Projektstruktur in eine dauerhafte Organisationsstruktur zu überführen. Zentraler Baustein ist das DARIAH-DE Coordination Office (DCO-DE), das aus einer Geschäftsstelle und der DARIAH-DE eInfrastructure Service Unit (DeISU) besteht. Es koordiniert seit seiner Gründung am 26. April 2017 den Betrieb der digitalen Forschungsinfrastruktur auf administrativer, inhaltlicher (Integration der Forschung) und technischer Ebene. Das Coordination Office vermittelt Anfragen zu allen Themen, technologischen Komponenten und Angeboten der Forschungsinfrastruktur. Es repräsentiert DARIAH-DE in den Fachcommunitys, gegenüber Fachverbänden in den Geistes- und Kulturwissenschaften und koordiniert die Zusammenarbeit mit DARIAH-EU.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Kontaktieren Sie uns einfach über die Mailingliste von Cluster 3.

 

Cluster 4: Wissenschaftliche Sammlungen

Cluster 4 unterstützt GeisteswissenschaftlerInnen beim Aufbau von wissenschaftlichen Sammlungen und beim Umgang mit digitalen Forschungsdaten. Im Fokus stehen hierbei Interoperabilität, Schnittstellen, Daten- und Metadatenstandards, die Etablierung, Nutzung und Integration von kontrollierten Vokabularen / Normdaten sowie der Aufbau und Betrieb einer Collection Registry für Forschungsdaten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Konzeption, Entwicklung und dem Aufbau eines Forschungsdaten-Repositoriums. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Verbesserung der Sichtbarkeit und Nachnutzung von Forschungsdatensammlungen.

Kontaktieren Sie uns bei Fragen einfach über die Mailingliste von Cluster 4.

 

Cluster 5: Quantitative Datenanalyse

Cluster 5 befasst sich mit der Erschließung, Weiterentwicklung und Vermittlung relevanter methodologischer Kompetenzen, die es ermöglichen, digitale Verfahren und Werkzeuge zur Analyse und Darstellung großer geisteswissenschaftlicher Forschungsdatenbestände einzusetzen. Im Fokus dieser Anstrengungen stehen dabei drei beispielhafte Use Cases aus verschiedenen geisteswissenschaftlichen Forschungsgebieten. Neben der Entwicklung und Beschreibung quantitativer Analysemethoden in drei unterschiedlichen Anwendungsfällen, ist es Aufgabe des Clusters, geeignete Lehrmaterialien zum Thema in Form von Tutorials und einer kommentierten Bibliographie bereitzustellen und Veranstaltungen zur Dissemination der Forschungsergebnisse auszurichten.

Clusterkoordination: Steffen Pielström

 

Cluster 6: Annotieren, analysieren, visualisieren

Cluster 6 widmet sich den Verfahren des fachwissenschaftlichen (digitalen) Annotierens in den geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Im Zentrum stehen dabei die Applikationen und Publikationen, die state-of-the-art-Methoden beschreiben und Empfehlungen für innovative Ansätze aussprechen. Dem Cluster angesiedelt sind verschiedene Anwendungsfälle der beteiligten Partner, in denen es um die Annotation eines breiten Spektrums von Objekten geht (z. B. Texte, Bilder und Musik). Es bildet eine generische Grundlage für einen konzeptuellen Austausch mit der Fach-Community, der durch diverse Veranstaltungen und Medien unterstützt wird. Die in den Anwendungsfällen und Veranstaltungen erzielten Ergebnisse werden dokumentiert und in Schulungsmaterial überführt, um methodologische Fähigkeiten zu vermitteln und zur weiteren Anwendung dieser Verfahren in den Fachwissenschaften einzuladen.

Sie haben Fragen oder möchten aktiv am Thema Annotation mitarbeiten? Kontaktieren Sie uns einfach über die Mailingliste von Cluster 6.